Die Kfz-Versicherung optimieren: Mit risikomindernden Faktoren den eigenen Beitrag senken

Geschrieben am Mittwoch, 01 März 2017. Kategorie : Ratgeber Bewertung

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Die Kfz-Versicherung optimieren: Mit risikomindernden Faktoren den eigenen Beitrag senken

Eigentlich ist die Sache klar: Versicherungstarife unterliegen immer einer Kosten-Risiko-Berechnung. Immer dort, wo Assekuranzen wenig Schäden und damit auch wenig Ausgaben im Schadensfall erwarten, können sie Policen zu günstigen Beiträgen anbieten. Diese logische Vorgehensweise kommt auch und gerade im Bereich der Kfz-Versicherungen zur Anwendung. Hier gibt es Rabatte vor allem dann, wenn die Halter oder Führer der versicherten Fahrzeuge eine Reihe von schadensmindernden Punkten erfüllen. Versicherungsnehmer sollten daher von Zeit zu Zeit prüfen, ob sie durch ihre persönliche Situation in den Genuss von attraktiven Rabatten kommen können.

Die eigene Lebenssituation genau prüfen

Die Berechnungsgrundlage ist ebenso simpel wie nachvollziehbar: Je geringer das Risiko für einen Unfall oder den Diebstahl des versicherten Fahrzeugs ist, desto niedriger gestalten sich die Beiträge. Vom abgeschlossenen Stellplatz, aus Schutz vor Autodiebstahl, über eine geringe jährliche Fahrleistung bis hin zur höheren Selbstbeteiligung oder evtll. einer Teilnahme eines Fahrsicherheitstrainings gibt es viele individuelle Konstellationen, die sich günstig auf die Gesamtsumme von Haftpflicht oder Vollkasko auswirken können. Die Art der risikomindernden Faktoren für die Einräumung von Rabatten ist dabei von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich geregelt. Grundsätzlich werden aber vor allem wenige gefahrene Kilometer, die Tätigkeit als Beamter oder Angestellter im Öffentlichen Dienst und vor allem die alleinige Fahrzeugnutzung durch den Versicherungsnehmer honoriert. Auch Väter und Mütter kleiner Kinder, Inhaber einer Monatskarte für den Öffentlichen Personennahverkehr oder Besitzer von Wohneigentum können mit niedrigeren Beitragssummen rechnen. Wer hingehen sehr viel unterwegs ist, möglicherweise im Außendienst arbeitet und noch dazu seinen gerade volljährig gewordenen Sohn als weiteren Fahrer benennt, kann von Rabatten nur träumen. Wichtig ist es aber in jedem Fall, die eigene Lebenssituation genau zu prüfen und zu schauen, welche risikomindernden Faktoren eventuell bestehen. Auf den Online-Portalen der Versicherer lässt sich eine aktuelle Beitragsberechnung in aller Regel schnell und einfach durchführen; hier werden dann gewöhnlich alle Punkte sichtbar, die sich positiv auf die Gesamtkosten auswirken. Unabhängige Vergleichsportale bieten ebenfalls solche Möglichkeiten an, beispielsweise kann man seine Autoversicherung hier berechnen lassen.

Auch bei laufenden Verträgen können Rabatte gewährt werden

Im Allgemeinen werden alle beitragsrelevanten Tatsachen bereits im Versicherungsantrag abgefragt und führen bei der Berechnung unmittelbar zur entsprechenden Einstufung. Was viele jedoch nicht wissen: Auch im Nachhinein ist eine Anpassung des Beitrages in vielen Fällen noch möglich. Wer also den Wechsel des Versicherers scheut, inzwischen jedoch die Voraussetzungen für einen niedrigeren Beitrag erfüllt, sollte seinen Kundenberater ruhig nach einer Vertragsanpassung fragen. Versicherungsnehmer, die beispielsweise einen neuen Job im Öffentlichen Dienst angetreten haben, nur noch wenige Kilometer im Jahr zurücklegen oder in ein Eigenheim mit Garage gezogen sind, sollten dies ihrem Versicherer mitteilen und um eine Neueinstufung bitten. Zumeist ist dies ohne viel Aufwand möglich und die Ausgaben für eine bestehende Kfz-Versicherung sinken dann merklich.

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